Chorgemeinschaft St. Barbara

Kurzes Hörbeispiel (MP3).

 

Kontakt

Seelsorgebereichmusiker

Peter Schnur

Tel. 0221 168 10 10 9

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Proben freitags um 20 Uhr im Pfarrsaal St. Barbara, Ansgarplatz, Neuehrenfeld


Frühlingsanfang 1928: Der Grundstein für die Kirche St. Barbara nahe dem Takuplatz wird gelegt. Raum für eine katholische Pfarrgemeinde, die einmal geistliches wie geistiges Zentrum für dieses Viertel werden soll, Ort gerade auch für die Kirchenmusik.

 

Sommeranfang 1928: Der Kirchenchor St. Barbara gründet sich mit 29 Mitgliedern, nur Männer, Leiter bis 1934, der Lehrer Hermann Bürger.

 

Winter 1928, 9. Dezember: Die Kirche St. Barbara wird eingeweiht. Nicht nur wir Heutige sind – bisweilen - schnell.

 

1934: Der Kirchenmusiker Johannes Grewelding, seit  1930 hier Organist, übernimmt die Leitung des Chores, der sich nun in einen "Gemischten Chor" umwandelt. Gleichzeitig erfolgt die Gründung einer Choralschola, die bis heute existiert.

Damals bereits, - die kirchenmusikalische Ökumene ist erst schwach entwickelt -, widmet sich der Chor unter Grewelding intensiv der  Musik J.S. Bachs, durchaus in Harmonie mit der "Römischen Schule": Palestrina, di Lasso, Hassler.

Die damals noch nicht selbstverständliche Pflege von Orchester-/Chormusik in einer katholischen Pfarrkirche wird bald aufgenommen, u. a. mit Mozarts D-Dur Messe, Beethovens Messe in B-Dur und Schuberts G-Dur-Messe.

Warum dies alles hier?  Es sind Zeichen für die bis heute lebendige Wagnisbereitschaft der Chorgemeinschaft St. Barbara, zugleich Weichenstellung bis in die Gegenwart hinein.

 

1946: In Ruinen wieder versammelt, wandelt sich der Chor von einem vorstandsgeführten Verein in eine "freie" Chorgemeinschaft um. Dem Neuen ist die Gemeinschaft bis heute aufgeschlossen und gerade auch neuen Sängerinnen und Sängern. Ihnen! In der unmittelbaren Nachkriegszeit: Hinwendung auch zur musikalischen Moderne, insbesondere zur so genannten Kölner Schule: Lemacher, Schröder. Rundfunkarbeit: 14 Jahre lang Zusammenarbeit mit dem von Grewelding geleiteten Gregorius-Chor des WDR, vormals NWDR.

1969: Nach 35 Jahren Tätigkeit tritt Grewelding in den Ruhestand. Von 1970-1972 leitet Kantor Riepen den Chor.

01.01.1973: Der Kirchenmusiker Wolfgang Krumpen übernimmt die Leitung der Chorgemeinschaft, die damals wie heute rund 40 Mitglieder zählt. Seit nunmehr 34 Jahren schätzt unser Chor seine Begeisterungsfähigkeit. Nährboden auch für den Fastelovend, der bei uns bis heute ausgelassen gefeiert wird: Jan-Peter Fröhlich, Mitbegründer der HÖHNER, ist in seiner musikalischen Jugend Mitglied von Knabenschola und Chorgemeinschaft. Die von ihm komponierte  "1. Ehrenfelder Jazzmesse" kommt in St. Barbara zur Uraufführung.

Wollen Sie dazugehören?

Unter Krumpen öffnet sich die Chorgemeinschaft für projektbezogene Kooperationen mit anderen Chören, die teils über ein Jahrzehnt währen,

•             so mit dem Kirchenchor St. Rochus, Köln-Ossendorf, damals unter Anton Zimmermann. Das gesamte doppelchörige Motettenwerk J.S. Bachs wird erarbeitet und erklingt u.a. in den Kölner Romanischen Kirchen und im Hohen Dom. Gemeinsam mit diesem Nachbarchor hatten wir die hohe Ehre, beim ersten Papstbesuch seit Jahrhunderten in Deutschland im November 1980 den Empfang von Johannes Paul dem II auf dem Butzweilerhof vor Hunderttausenden musikalisch zu gestalten.

•             so mit dem Kirchenchor St. Engelbert, Köln-Riehl, damals unter Hans-Jakob Grewelding,

•             seit vielen Jahren in fester Kooperation mit dem Kirchenchor St. Anna, Köln-Neuehrenfeld,

•             künftig im Rahmen der großen Adventskonzerte mit dem Kirchenchor St. Hubertus, Köln-Neu-Brück,

•             so seit Jahren mit dem von Anfang an florierenden Projektchor St. Barbara, der projektbezogen der  Kirchenmusik neue, insbesondere junge Stimmen, erschließt, fast 50 an der Zahl, ohne die unsere großen   Adventskonzerte in der  dann übervollen Kirche St. Barbara und anderswo nicht mehr denkbar  sind.

Durch die Zusammenarbeit mit dem von Krumpen geleiteten Gospel-Chor von St. Anna weitet sich das musikalische Spektrum abermals. Entdecken Sie uns. Sie sind herzlich willkommen. Wir  selbst entdecken auch stets Neues, so verschollene, aber inzwischen bekannt gewordene  Musikliteratur wie: Josef Rheinberger: Das Weihnachtsoratorium "Der Stern von  Bethlehem", auch hier im Zusammenwirken mit dem "Akademischen Orchester Bonn" dessen Rang wir seit  fast drei Jahrzehnten zu schätzen wissen.

Das neue Jahrtausend sah unter unserer Mitwirkung Kunstprojekte im Kirchenraum: SaitenFrauenSeiten, Leidenschaften.

Neugierig geworden? Notenkenntnisse sind kein Hindernis aber auch keine zwingende Voraussetzung, regelmäßige Probenteilnahme allerdings schon.

 

 

Der "Projektchor", eine neue Form, Menschen für die Chormusik zu gewinnen. Keine Erfindung von uns, aber seit 1999 hier sehr erfolgreich umgesetzt und mit musikalischem Leben erfüllt, zur Freude Vieler nicht nur beim Konzert, sondern schon während der Probenzeiten.

 

Worum geht es? Musikfreunde, die nicht nur hören wollen, sondern in einer frohen Gemeinschaft Chormusik mitgestalten möchten, treffen sich etwa 9 Monate lang, ohne sich dafür "lebenslang" an einen Chor zu binden. Die Aufgabe: Die Vorbereitung des jährlichen großen Adventskonzertes in St. Barbara, Köln-Neuehrenfeld, Ansgarplatz (nahe der Haltestelle Lenauplatz der Linie 5). Das Konzert wird gemeinsam mit der Chorgemeinschaft St. Barbara, dem Kirchenchor St. Anna, Solisten und Orchester gestaltet.

 

Man muss dies nur zu finden wissen. Entdecker sind gesucht! Sie!

 

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